STARC Bands

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Die STARC Bands ähneln von ihrer Berechnungsmethode stark dem Keltner Channel. Entwickelt wurden diese von einem Rohstoffspezialisten, finden aber seit geraumer Zeit ihre Anwendung im Aktienbereich und sind anerkannte Methode zur Berechnung von Kursmethoden, u.a. durch den VTAD.


Inhaltsverzeichnis

Berechnung

Beim STARC Band wird die Average True Range mit einem Faktor multipliziert und zum gleitenden Durchschnitt des Schlusskurses addiert, um auf diese Weise das obere Band „STARC+“ zu erhalten. Um „STARC-“ zu erhalten wird folglich der gleitende Durchschnitt des Schlusskurses subtrahiert. Zur Berechnung des ATR werden in der Regel 15 Tage für den gleitenden Durchschnitt 6 Tage verwendet.

Formeln

TH_t=Max(H_t, C_{t-1})   True High

TL_t=Min(L_t, C_{t-1})   True Low

TR_t=TH_t - TL_t    True Range


ATR_t^{n}=GD_t^{arith.,n}(TR_t)= Average True Range


 STARC_t^{+}=GD_t^{arith.,n}(C)+ ATR_t^{n}. F
 STARC_t^{-}=GD_t^{arith.,n}(C) - ATR_t^{n} . F

Interpretation

Befindet sich der Kurs über oder im Bereich des STARC + sollte die Aktie nicht gekauft werden, befindet sie sich im Depot, sollte über einen Verkauf nachgedacht werden, vor allem dann, wenn das obere Band überschritten wird.

Befindet sich der Kurs unter oder im Bereich des STARC – kann dies auf eine Erholung des Kurses hindeuten, bei einem Unterschreiten des Bandes kann über einen Kauf nachgedacht werden.

Kritik

Die STARC Methode kann Anleger davor schützen dem Markt hinterherzulaufen und so keinen schlechten acquisition price zu bezahlen. Es ergeben sich jedoch ähnlich wie bei den Bollinger Bands Probleme bei starken Trendphasen, wenn die Kurse entlang an einem Band laufen. Es empfiehlt sich daher Signale mit anderen Indikatoren zu überprüfen. Der Indikator entspricht den Regularien des deutschen Bildungsträgers CFT.

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